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Burnoutprävention – Was tun bei den ersten Warnsignalen

Burnout ist eine ernstzunehmende Krankheit, von der immer mehr Menschen betroffen sind. Sie tritt allerdings nicht plötzlich auf, sondern entwickelt sich stufenweise. Wer ist besonders gefährdet? Wie erkennt man die ersten Anzeichen? Was kann man zur Prävention tun? Hier ein Überblick über die wichtigsten Fakten.

Wer ist besonders gefährdet an Burnout zu erkranken

Burnout tritt häufig bei Menschen auf, die in Berufen arbeiten, bei denen hohe emotionale Zuwendung gefordert ist. Zum Beispiel Lehrer, Kindergärtner, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ärzte und Polizisten. Auch Frauen sind häufiger betroffen, da sie einen höheren emotionalen Anspruch haben. Grundsätzlich aber auch sehr ehrgeizige Personen, Perfektionisten und sehr korrekte und leistungswillige Personen.

Außerdem begünstigen verschiedene soziale Faktoren, wie Scheidung, Geldprobleme, Vereinsamung und schlechtes Arbeitsklima, Burnout.

Die ersten Warnsignale für Burnout

Burnout ist ein stufenweiser Prozess. Die ersten Warnsignale sind ein fehlendes Empfinden von Freude, Aggressivität, Vernachlässigung der eigenen Person und auch die Veränderung der Persönlichkeit.

Symptome

  • Unzufriedenheit
  • Verspannungen und Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen und Müdigkeit
  • Lustlosigkeit, Interessenlosigkeit und Gereiztheit
  • Nicht abschalten können

Nach außen hin wirken betroffene Menschen oft sehr gehetzt, sind aber immer erreichbar und können nur schwer Aufgaben delegieren. Sie kommen auch oft zu spät zu Terminen oder vergessen sie ganz. Sie vernachlässigen ihre Hobbies und haben oft auch kaum Interesse für die Personen im näheren Umfeld. Außerdem haben Betroffene auch häufig einen gesteigerten Konsum von Alkohol, Kaffee und Zigaretten.

Burnoutprävention vom Profi:

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Tipps zur Prävention von Burnout

  • Die Belastung reduzieren und vom (inneren) Druck befreien
  • Auf eine gesündere Lebensweise achten – ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung
  • Sport zum Ausgleich – macht selbstbewusster, stressresistenter und toleranter
  • Vermeidung von unnötigen Konfrontationen
  • Besseres Zeitmanagement erarbeiten
  • Zeit für sich selbst und seine Hobbys nehmen
  • Delegieren und Abgeben von Aufgaben
  • Trennung von Beruf und Privatleben – es ist okay auch einmal nicht erreichbar zu sein

Bei der Prävention ist es besonders wichtig „aus dem Hamsterrad“ wieder herauszufinden, um so auch vor einem Rückfall geschützt zu sein. Dabei kann man sich Unterstützung von einem Coach suchen.

Coaching zur Burnoutprävention

Der Coach hilft gefährdeten und betroffenen Personen wieder mehr Gelassenheit und Entspannung in ihr Leben zu bringen und ihre eigenen Ressourcen zu stärken. Außerdem hilft er die inneren und äußeren Stressfaktoren erkennen zu lernen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit dem Stress im Alltag besser umgehen zu können. Zusätzlich bieten viele Coaches auch Hilfe für Angehörige an.