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Der Masseur-Check – bin ich in guten Händen

Wer genießt sie nicht, die schmerzlindernden, entspannenden Berührungen des Masseurs. Aber weil sich diese Massagen eigentlich immer verboten gut anfühlen, tut man sich oft schwer, ihre tatsächliche Wirksamkeit zu beurteilen. Deshalb haben wir hier drei kleine Tipps, wie sie den wirklich qualifizierten Masseur vom einfachen Wellness-Masseur unterscheiden können.

Die Klassische Massage für Ihr Wohlbefinden:

Die Anamnese

Die meisten (chronischen) Verspannungen sind das Produkt einer Funktionsstörung in einem Gelenk oder in der Wirbelsäule. Um Schmerzen zu vermeiden, nehmen deshalb die Betroffenen oft Schonhaltungen ein. Die Überbeanspruchung ‚falscher‘ Muskeln führt in der Folge zu schmerzhaften Verspannungen.

Deshalb ist es wichtig, dass der Masseur nicht nur nach dem spezifischen Leiden fragt („Wo tut’s weh?“), sondern sich ausführlich nach Beschwerden,  Lebensstil (viel sitzen oder stehen bei der Arbeit) und Bewegungsmustern (Sport oder der Mangel daran) erkundigt. Denn nur so kann man Verspannungen gezielt behandeln und dauerhaft in den Griff bekommen.

Ergänzende Bewegungsübungen

Massiert zu werden ist schön und gut, um Verspannungen zu lösen, aber um denen vorzubeugen muss man selbst aktiv werden.

Die Massage kann immer nur Symptome, nicht die Ursachen bekämpfen. Wird man zu lange falsch oder nicht der Ursache entsprechend behandelt können die anfänglichen Beschwerden chronisch werden. Im Extremfall muss man dann (dauerhaft) zu Schmerzmitteln greifen.

Ein Set an Übungen, die gezielt die nötigen Muskelpartien stärken, ist genauso wertvoll wie die Massage selbst. Idealerweise zeigt der Masseur diese Übungen vor und unterstützt einen bei deren richtiger Ausführung, damit man zu Hause selbst aktiv werden kann.

 

Lebensstilberatung

Fühlen Sie sich nicht bevormundet, wenn Ihr Masseur Ihnen Tipps zu Ihrem Lebensstil gibt! Beispielsweise, wenn er von bestimmten Sportarten abrät und dafür andere empfiehlt. Es ist klar, dass man nicht einfach seinen Beruf wechseln kann, weil er einem physisch nicht gut tut. Aber ein guter Masseur kennt einfache Tipps und Tricks, wie man bestimmte körperliche Belastungen, die der jeweiliger Beruf oder Alltag mit sich bringt, zukünftig vermeiden oder ausgleichen kann.

Die Massage ist durch ihre entspannende und vitalisierende Wirkung ein wunderbares Mittel um ohne Medikamente aus einem Schmerz-Kreislauf auszubrechen. Ein guter Masseur gibt sich aber mit diesem, nur kurze Zeit anhaltenden, Erfolg nicht zufrieden. Um Verspannungen durch Fehlhaltung oder Überbelastung langfristig in den Griff zu bekommen, müssen Sie selbst aktiv werden. Ein professioneller Masseur steht Ihnen hierbei mit Rat und Tat zur Seite.

Hier finden Sie eine Übersicht zu Massagestudios in Wien.

Für Kopf und Körper: