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Tattoos entfernen mit dem Laser – eine schonende Methode

Trotzdem ein Tattoo eigentlich für die Ewigkeit gestochen wird, kann es vorkommen, dass man es nicht mehr haben möchte. Die Behandlung mit einem Laser kann dabei Abhilfe schaffen.

Die Methode

Ein Laser löst im Nano-Sekunden-Bereich kurze pulsierende Laserlichtenergie aus. Dadurch werden Farbpigmente, die in der Haut eingelagert sind, zerstört, ohne weitere Hautpartien zu schädigen. Das Lymphsystem transportiert dann die Farbpigmente in einem mehrwöchigen Prozess ab, oder es bildet sich eine Kruste, die die Farbe aus dem Körper befördert.

Es sind immer mehrere Behandlungen mit dem Laser notwendig, wobei die Anzahl von mehreren Faktoren abhängt:

  • Farbe und Größe des Tattoos
  • Stechtiefe
  • Farbmenge, die für das Stechen verwendet wurde
  • Funktion des Lymphsystems
  • Persönliches Mitwirken bei der Nachbehandlung

Farben wie Blau, Schwarz und Rot lassen sich sehr gut entfernen, Orange und Violett weniger gut und sehr schwer ist es bei hellen Farben, wie Gelb und Grün.

Die Kosten für die Entfernung hängen ebenso von der Größe und der Art des Tattoos ab. Bei einem kleinen Tattoo von etwa neun Quadratzentimetern zahlt man ungefähr 50 € pro Sitzung. Grundsätzlich können ausgeblichene Tattoo rascher entfernt werden.

Eine Prognose über die Anzahl der Sitzungen kann in einem ersten Vorgespräch gestellt werden. Die Behandlung wird mittlerweile von vielen Hautarztpraxen angeboten. Dabei sollte auch auf den Hauttyp und auf mögliche Vorerkrankungen und Hautprobleme geachtet werden.

Ablauf einer Laserbehandlung

Grundsätzlich sollte bei jeder Tattooentfernung der Fortschritt mit Fotos dokumentiert werden.

Vorab ist es für schmerzempfindliche Patienten ratsam eine Betäubungssalbe aufzutragen. Allerdings sagt man, dass sich die Behandlung mit dem Laser ähnlich anfühlt, wie das Stechen selbst.

Zu Beginn sollte der gesamte Bereich gut desinfiziert werden. Die eigentliche Behandlung dauert, je nach Tattoogröße, nur wenige Minuten. Danach wird die gelaserte Stelle noch gekühlt und verbunden. Es kann sein, dass die Haut auch einige Zeit danach noch gerötet oder geschwollen ist. Auch ein Jucken, Schuppen- oder Krustenbildung ist normal.

Danach sollte man die behandelte Stelle zwei Tage trocken halten und unbedingt die Pflegetipps des Arztes befolgen, um den Heilungsprozess so gut wie möglich zu unterstützen.

Zwischen den einzelnen Sitzungen sollten mindestens vier Wochen vergehen.

Das Ergebnis

Die Narbenbildung ist abhängig von der individuellen Wundheilung, aber grundsätzlich sehr gering. Es ist auch möglich, dass leichte Umrisse und Flecken oder helle Hautstellen bleiben. Daher sollte man bei gelaserter Haut  besonders auf Sonnenschutz achten. Nach einer gewissen Schonzeit ist es aber sogar möglich, sich an derselben Stelle wieder ein neues Tattoo stechen zu lassen.


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