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Schönheitsoperationen – was man rundum den Eingriff beachten sollte

Damit eine ästhetische oder schönheitschirurgische Behandlung rundum erfolgreich verläuft, sind eine gute Vorbereitung und auch die Zeit nach dem Eingriff sehr wichtig. Wir haben für Sie auf einen Blick zusammengefasst, worauf man achten muss, was man tun und besser lassen sollte, und wie man zu einem optimalen Ergebnis beitragen kann.

Hyaluron Behandlung Lippenfältchen – Faltenunterspritzung

Grundsätzlich ist wichtig zu sagen, dass jeder Patient unterschiedlich auf die Behandlungen reagiert und dass kein Eingriff dem anderen gleicht. Daher sollte man sich immer individuell von seinem Arzt beraten lassen und im Zweifelsfall Rücksprache mit ihm halten!

Das Erstgespräch und die Kontrolle

Beim Erstgespräch wird jeder Wunsch, und wie man ihn erreichen kann, genau definiert. Gemeinsam mit dem Patienten wird der Schönheitschirurg einen Behandlungsplan erarbeiten. Beim Beratungsgespräch erfährt man auch, welche Unterlagen und Voruntersuchungen man für den Eingriff benötigt.

Der Kontrolltermin findet etwa zwei Woche nach dem Eingriff statt. Die Fäden im Gesicht werden bereits nach eine Woche entfernt, Fäden am Körper nach etwa zwei Wochen, sofern sie sich nicht selbst auflösen.

Vor einem Eingriff mit Vollnarkose

Mindestens zwei Wochen vor der Operation sollte man aufhören zu Rauchen. Am besten für den Körper ist zusätzlich eine ausgewogene und proteinreiche Ernährung.

Ein bis zwei Wochen vor dem Eingriff steht eine Blutuntersuchung (Leber- und Nierenwerte. Elektrolyte, Blutgerinnung), ein EKG und eventuell ein Lungenröntgen auf dem Programm. Bei Burstoperationen ist manchmal auch eine Mammografie notwendig.

Zehn Tage vorher sollte man keine blutverdünnenden Medikamente mehr einnehmen. Dabei sollte man aber unbedingt Rücksprache mit dem Arzt halten, damit man einen passenden Ersatz bekommt.

Am Tag der Operation sollte man in der Früh ausgiebig Duschen, denn das reduziert die Keimzahl. Außerdem sollte man an die Rasur denken, falls an behaarten Stellen operiert wird! Eincremen sollte man sich aber nicht, da sonst der Stift, mit dem das Operationsfeld angezeichnet wird, nicht hält.

Bei einer Vollnarkose sollte man etwa sechs Stunden vorher nichts mehr essen oder trinken. Gibt es nur eine lokale Betäubung ist es meist nicht notwendig nüchtern zu bleiben.

Zur Operation sollte man die Bestätigung seiner OP-Tauglichkeit und falls vorhanden auch den Blutgruppenausweis und den Allergieausweis sowie den unterschriebenen Aufklärungszettel mitnehmen. Je nach Vereinbarung sollte man auch nicht vergessen, das Geld rechtzeitig zu überweisen, oder bar mitzubringen. Im schlimmsten Fall kann sonst der Eingriff nicht stattfinden.

Medikamente, die man ständig nimmt, sollte man grundsätzlich auch am Tag der Operation ganz normal einnehmen – sofern sie den Eingriff nicht beeinflussen. Das sollte man auf alle Fälle mit dem Arzt besprechen.

Falls sich der Arzt nicht darum kümmert, sollte man auch die Kompressionswäsche nicht vergessen!

Kurz vor dem Eingriff wird der Vorgang mit dem Arzt noch einmal besprochen und das Operationsfeld wird angezeichnet. Zu dem Zeitpunkt hat auch schon das Gespräch mit dem Anästhesisten stattgefunden.

Während dem Eingriff sollte man keinen Nagellack und kein Make Up tragen, außerdem müssen alle Piercings entfernt werden. Schmuck lässt man am besten zu Hause.

Nach einem operativen Eingriff – z.B. Fettabsaugen, Brustoperationen

Direkt nach dem Eingriff wird man aufs Zimmer gebracht und für einige Stunden von speziell geschultem Personal überwacht. Nach einer Kreislaufüberprüfung darf man, je nach Art des Eingriffs, bereits wieder nach Hause gehen. Man sollte sich aber unbedingt abholen lassen, da man nach der Narkose auf keine Fall selbst fahren sollte. Außerdem sollte man in der ersten Nacht nicht alleine sein.

Am Tag nach der Operation sollte man auf keinen Fall nur im Bett bleiben, sondern sich auch ein bisschen Bewegen.

Nach 48 Stunden darf man wieder duschen gehen. Auf die frische Wunde sollte aber keine Seife kommen. Kompressionsverbände sollten nicht nass werden. Bei Streifenpflastern ist das kein Problem. Diese Papierpflaster bleiben etwa zwei Wochen auf der Wunde. Man kann damit aber ohne Probleme Duschen gehen. Kompressionsverbände darf man nach etwa zwei Tagen zum ersten Mal abnehmen.

In den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff sollte man keinen Sport machen. Außerdem sollte man nichts Schweres heben. Danach ist Bewegung grundsätzlich erlaubt, man sollte aber darauf achten, dass der Körper nicht zu stark erschüttert wird, wie zum Beispiel beim Laufen. Außerdem sollte man übermäßiges Schwitzen vermeiden. Nach dem ersten Monat kann man mit Kreislauftraining beginnen, nach drei Monaten ist das normale Sportprogramm wieder möglich.

Vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff sollte man nicht in die Sauna und ins Solarium. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man ein ganzes Jahr vermeiden, da sonst die Gefahr der Über- oder Unterpigmentierung droht.

Nach ästhetischen Eingriffen – z.B. Faltenbehandlung & Botox

Zu ästhetischen Eingriffen gehört unter anderem die Behandlung von Falten mit Botox oder Hyaluronsäure.

Am Tag des Eingriffs sollte man keine starken Grimassen machen und Berührungen und Kneten vermeiden. Wenn möglich sollte man auch kein Make Up benutzen und beim Abschminken Rubbeln auf alle Fälle vermeiden.

Bei Rötungen und Schwellungen kann man die Stelle ganz einfach mit Coolpacks aus der Apotheke kühlen.

In der ersten Woche nach der Behandlung sollte man außerdem auf Sauna, Dampfbad und Solarium verzichten. Körperliche Anstrengung und Schwitzen sowie starke Temperaturschwankungen und direkte Sonneneinstrahlung sollte man vermeiden. Außerdem sollte man sich besonders gründlich abschminken und keine kosmetischen Behandlungen machen lassen. Je nach Region der Behandlung sollte man auch keine Vollbäder nehmen.

Die Zeit nach einer Schönheits OP

Wie gehe ich mit Schmerzen um?

Welche und wie viele Schmerzmittel man wann nehmen soll, legt der Arzt individuell für jeden Patienten fest.

Wie lange und wie starke Schmerzen man hat, hängt grundsätzlich vom Eingriff ab. Die üblichen Schmermittel helfen in den meisten Fällen sehr gut, zusätzlich kann man die Wunde auch mit Coolpacks kühlen.

Ist man wegen der Schmerzen unsicher, oder wird der Schmerz stärker statt schwächer, sollte man seinen Arzt kontaktieren. Anzeichen, dass die Heilung nicht optimal verläuft sind zunehmende Schmerzen, eine stark gerötete Wundumgebung, Fieber und Schüttelfrost sowie starke und unsymmetrische Schwellungen.

Wie sollte die Wunde aussehen?

Die Rötung der Narbe bleibt bis zu drei Monaten, die bläuliche Verfärbung rund um das operierte Gebiet verschwindet nach ein bis zwei Wochen. Sollte die Umgebung der Wunde wirklich deutlich gerötet und schmerzhaft sein, sollte man einen Arzt kontaktieren.

Wie kann ich zu einem optimalen Ergebnis beitragen?

Nach der Entfernung der Nähte, kann man mit einer leichten Massage der Narbe beginnen. Dazu kann man zum Beispiel ein spezielle Narbencreme oder Mandelöl verwenden, um die Haut geschmeidig zu halten. Solange die Narbe gerötet ist, sollte man auch einen zusätzlichen Sonnenschutz verwenden.

Gerade nach einer Operation sollte man ausreichend Trinken, also mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag. Auf Alkohol und Nikotin sollte man in den ersten Wochen am besten verzichten. Gerade durch Rauchen verschlechtert sich die Qualität des Blutes und es kommt weniger und qualitativ schlechteres Blut zur Wunde. Das kann in extremen Fällen bis zum Absterben des Gewebes führen.

Bei manchen Eingriffen, zum Beispiel bei Fettabsaugungen oder nach einem Brustaufbau, sind Lymphdrainagen eine gute Unterstützung der Heilung. Zusätzlich kann man nach Rücksprache mit dem Arzt spezielle Nährstoffe einnehmen, um dem Körper bei der Regeneration zu helfen und um die Wundheilung zu unterstützen.

Ganz wichtig ist auch, dass man seinem Körper genügend Zeit gibt!

Das sollten Sie außerdem nach einer Schönheiotsoperation beachten

Wichtig zu wissen ist, dass man für ästhetische Eingriffe keinen Krankenstand bekommt, da die Kosten dafür meistens nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Das gilt auch für mögliche Folgeoperationen. Daher ist es sinnvoll, den Arbeitgeber rechtzeitig zu informieren und wenn es notwendig ist, Urlaub zu nehmen.

Starke Schwellungen sind etwa eine Woche nach dem Eingriff verschwunden. Das Endergebnis ist aber erst nach etwa einem Jahr sichtbar! Auch die Narbe braucht bis zu einem Jahr um wirklich auszuheilen und bis sie nicht mehr sichtbar ist.

Kompressionskleidung sollte man 24 Stunden am Tag tragen. Das ist einerseits wichtig für die Körperformung, andererseits hilft es bei der Narbenbildung.

Für Frauen interessant: Die Wirkung der Pille kann durch die Operation vermindert werden!

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