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Tierpräparation – Das geliebte Haustier immer dabei

Wer sich nach dem Tod des geliebten Haustiers nicht vollständig davon trennen möchte, muss dies auch nicht.

Trauerarbeit

Viele Menschen entscheiden sich dafür, das Haustier präparieren zu lassen, um es dann trotzdem immer noch um sich zu haben. Denn wenn man das Tier nach vielen Jahren ins Herz geschlossen hat, kann der Tod des Haustiers große Trauer bei den Besitzern auslösen. Das Tier präparieren zu lassen ist eine Möglichkeit, mit dem Verlust besser zurechtzukommen.

Tierpräparation- so wird’s gemacht

Will man sein Tier für die Ewigkeit konservieren lassen, sollte man den gekühlten Tierkörper so schnell wie möglich zum Präparator bringen. Für jeden Haustierbesitzer ist eine genaue Wiedergabe des Charakters des Tieres wichtig. Hierbei spielt die Mimik, die wie beim Menschen auch von Tier zu Tier variiert, eine große Rolle. Aus diesem Grunde sind Informationen und Fotos des zu präparierenden Tieres von Vorteil für eine gelungene Präparation. Empfehlenswert ist es also, ein Foto des Tieres mitzunehmen und genau zu beschreiben, wie man das Tier gerne haben möchte. Mit Hilfe von Holzwolle, Schaum, Ton, künstlichen Augen und Kleber wird dann der Körper so nachgebaut, dass er möglichst lebensecht aussieht.

Dauer der Präparation

Die Wartezeit auf ein Präparat bis Fuchsgröße kann variieren, beträgt jedoch in der Regel 4 – 6 Wochen. Bei größeren Tieren ist die Wartezeit höher, da die Bearbeitung der Häute mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Die richtige Pflege

Präparate sind im Großen und Ganzen sehr pflegeleicht. Bei Säugetieren empfiehlt es sich das Präparat auf niedriger Stufe in Haarrichtung zu föhnen. Bei Vögeln kann der Staub einfach mit einer großen Feder in Wachstumsrichtung der Federn entfernt werden. Keinesfalls darf jedoch mit einem feuchten Lappen oder mit einem Pinsel gereinigt werden, da sonst das Gefieder verklebt oder unschön ausfranst

Der ideale Ausstellungsort

Ein Präparat sollte nicht dauerhaft starker UV-Strahlung ausgesetzt werden, da es mit der Zeit ausbleichen könnte. Ebenso sollte die Luftfeuchtigkeit nicht übertrieben trocken oder feucht sein.

Achtung! Ein Tier ist für die Präparation nicht mehr geeignet, wenn es bereits zu verwesen beginnt, sich also schon Fell oder Federn ablösen.