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Den Mopedschein machen – Die wichtigsten Infos

Mit dem Mopedführerschein darf man ein Moped ab dem vollendeten 15. Lebensjahr lenken. Davor muss man aber einige Theorie- und Praxisstunden sowie eine Prüfung bestehen. Hier ein kleiner Überblick über den Ablauf der Ausbildung.

Voraussetzungen für den Mopedschein

Den Mopedschein darf man sechs Monate vor dem 15. Geburtstag beginnen. Zusätzlich braucht man bis zum 17. Lebensjahr auch die Einwilligung der Eltern. Den Schein selbst bekommt man aber erst ab dem 16. Geburtstag.

Bei unter 20-jährigen ist kein Nachweis der körperlichen Tüchtigkeit und keine ärztliche Untersuchung notwendig.

Für den Mopedführerschein muss man insgesamt sechs Theoriestunden und acht Praxisstunden absolvieren. Davon müssen mindestens zwei Stunden im normalen Verkehr sein.

Die Kosten für den Mopedschein sind von der jeweiligen Fahrschule abhängig und belaufen sich auf ungefähr 150 bis 200 Euro.

Mopedschein – Theoretische Prüfung

Die Theorieprüfung ist schriftlich und ein Multiple Choice Test („Kreuzerltest“). Die theoretische Prüfung muss allerdings nicht vor der Praxis gemacht werden.

Die Prüfung ist handschriftlich oder am Computer. Es werden 23 Fragen gestellt. Zum Beispiel über Verkehrszeichen, Vorrangsituationen, Pflichten des Lenkers, über die Partnerkunde, die Gefahrenlehre und über Alkohol- und Drogenkonsum. Beantwortet man mindestens 19 Fragen richtig, hat man bestanden. Hat man zwischen 14 und 18 Fragen richtig beantwortet, muss man zusätzlich eine mündliche Prüfung ablegen.

Die Unterlagen für den Mopedführerschein bekommt man von der Fahrschule.

Zur Prüfung muss man einen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass), ein Passfoto und je nach Fahrschule die Prüfungsgebühr mitnehmen.

Praktische Prüfung ist für den Mopedschein keine notwendig. Die Kenntnisse werden bereits in den Fahrstunden nachgewiesen.

Wenn man den Mopedschein schon hat

Bis zum 20. Geburtstag darf man maximal 0,1 Promille haben. Es gilt für den Fahrer und auch für seinen Beifahrer Sturzhelmplicht. Es darf maximal eine Person mitfahren.

Außerdem sollte man immer den Führerschein, den Zulassungsschein und einen Verbandskasten dabei haben.

Viele Touring und Autoclubs bieten Kurse und Trainings für Führerscheinneulinge an. Dabei wiederholt man richtige Lenk-, Blick- und Kurventechniken, Bremsen und Notbremsen, Ausweichen und Handling sowie die optimale Fahrlinie.