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Parkett reinigen – Bringen Sie Ihr Parkett zum Strahlen

Das Parkett ist ein Klassiker unter den Fußböden. Bei richtiger Pflege ist er durch seine Langlebigkeit auch trotz hoher Erstanschaffungskosten eine günstige Variante für die Bodengestaltung.

Worauf muss ich bei der Pflege meines Parkettbodens achten? 6 Pflegetipps:

  1. Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit regulieren! Holz atmet, das bedeutet, dass es auf seine Umwelt reagiert. Am besten hält sich der Parkettboden bei einer mittleren Raumtemperatur von 18-20 Grand und einer Luftfeuchtigkeit von 50-60%. Ist die Luft zu trocken, wird dem Holz Feuchtigkeit entzogen und es schwindet, was zu Fugenbildung führt. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, wirkt schon das Aufstellen einiger Pflanzen Wunder. Oder man nimmt zu Beginn der Heizperiode einen Luftbefeuchter in Betrieb. (Ein weiterer positiver Nebeneffekt davon ist, dass auch niedrige Temperaturen bei entsprechenden Luftfeuchtigkeit als angenehm empfunden werden und man so Heizkosten einsparen kann).
  2. Oberfläche sauber halten! Da gröberer Schmutz, wie Sand oder Steinchen, wie Schmirgelpapier auf Lack oder Politur wirken, empfiehlt es sich, das Parkett im Wohn- und Schlafbereich alle vier bis acht Wochen, im Flur-, Küchen-, oder Bürobereich alle zwei bis vier Wochen mit einem Haarbesen zu fegen, mit einem Bürstenaufsatz zu saugen oder mit einem nebelfeuchtem Tuch oder Mob zu wischen, ohne Wasserrückstände auf dem Parkett zu hinterlassen
  3. Finger weg von Mikrofaser-Tüchern! Sie rauen die Oberfläche sowohl von geöltem, als auch von lackiertem Parkett auf und machen so für Schmutz anfälliger! Tücher und Wischmobs aus Baumwolle greifen die Oberfläche am wenigsten an.
  4. Keine Überschwemmungen, bitte! Beim Wischen muss man darauf achten, das Parkett nicht zu überschwemmen und keine Wasserrückstände zu hinterlassen. Das Holz könnte sonst im schlimmsten Fall aufquellen. Auch aggressive Haushaltsreiniger, die die Versiegelung oder Ölschicht des Parkettbodens angreifen, sollte man vermeiden. Zwar hält der versiegelte Boden stärkeren Belastungen stand, ist aber mit purem lauwarmen Wasser oder (bei stärkerer Verschmutzung) mit Wasser mit geeigneten Parkett-Reinigungsmitteln (ca. € 9,-), einem Schuss Essigreiniger oder Salmiakgeist (Ammoniakwasser) besser bedient. Geölte Böden vertragen kein pures Wasser, sondern nur mit Öl- oder Holzbodenseife versetztes. Außerdem ist der Boden erst nach vollständiger Trocknung, also ca. 30 Minuten später, wieder zu betreten.
  5. Reinigungsautomaten und Dampfreiniger haben auf Parkettböden nichts verloren! 
  6. Möbel „parkett-gerecht“ ausstatten! Um das Parkett vor Abnützungen zu schützen, empfiehlt es sich, unter Stuhl- und Tischbeinen Filzgleiter anzubringen und darauf zu achten, dass nur Belagsrollen vom Typ W (weich) für Möbel verwendet werden. Stattdessen kann man auch Möbelrollen oder Unterlagen für Arbeitsbereiche auflegen.

Bei Einhaltung dieser Tipps, kann man die aufwendige manuelle oder maschinelle Grundreinigung hinauszögern. Sie ist nämlich erst dann notwendig, wenn der Boden starke und festhaftende Verschmutzungen aufweist.

Beim Versiegeln des Parketts empfehlen wir einen Boden-Profi zu beauftragen.

Parkettboden versiegeln lassen – Preise und Anbieter: